Insolvenzrecht

Praktiker-Seminar Insolvenzrecht für Kreditinstitute [§ 15 FAO]

Praktiker-Seminar Insolvenzrecht für Kreditinstitute [§ 15 FAO]

Termin / Ort

Freitag, 29. März 2019, 9.30 bis 17.00 Uhr in Frankfurt

Schwerpunkte

  • Überblick: Klärung von allgemeinen Fragen zum Insolvenzrecht
  • Der Darlehens- bzw. Kreditvertrag in der Insolvenz des Darlehensnehmers, Verwertung von Sicherungsgut in der Insolvenz des Darlehensnehmers
  • Besonderheiten bei Insolvenzverfahren unter Eigenverwaltung
  • Insolvenzanfechtung

Teilnehmer

  • Juristen in Banken und Kreditinstituten
  • Kreditsachbearbeiter aus Workout- und Sanierungs-/Abwicklungsabteilungen in Banken und Kreditinstituten
  • Rechtsanwälte mit Schwerpunkt Bankrecht

Themen

  • Überblick: Klärung von allgemeinen Fragen zum Insolvenzrecht

    • Abgrenzung zwischen Regel- und Verbraucherinsolvenzverfahren
    • Erlangung und Versagung der Restschuldbefreiung

  • Der Darlehens- bzw. Kreditvertrag in der Insolvenz des Darlehensnehmers, Verwertung von Sicherungsgut in der Insolvenz des Darlehensnehmers

    • Der Darlehens- oder Kreditvertrag in der Insolvenz des Darlehensnehmers

      • Kündigungsmöglichkeiten des Kreditgebers vor und nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens
      • Bei mehreren Kreditnehmern: Fortführung des Kreditvertrages mit nicht insolventem Kreditnehmer?

    • Verwertung von Sicherungsgut

      • durch den Insolvenzverwalter
      • durch den Kreditgeber

  • Umgang mit Kredit- und Leasingverträgen sowie Sicherungsgut im vorläufigen Insolvenzverfahren
  • Besonderheiten bei Insolvenzverfahren unter Eigenverwaltung

    • Bedeutung der Eigenverwaltung
    • Rechtsfolgen und Funktionsweise von Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung
    • Unterscheidung von Verfahren nach § 270a InsO und § 270b InsO (Schutzschirmverfahren)

      • Welche unterschiedlichen rechtlichen Voraussetzungen bestehen?
      • Sind die Unterschiede für die Gläubiger von Relevanz? Wenn ja, was ist im Einzelnen für die Gläubiger zu beachten?

    • Kompetenz- und Aufgabenverteilung zwischen Schuldner und (vorläufigem) Sachwalter im Rahmen der (vorläufigen) Eigenverwaltung, insbesondere

      • Zahlungsverkehr im Rahmen der (vorläufigen) Eigenverwaltung
      • insolvenzspezifische Rechnungslegung und Forderungsprüfung im Rahmen der Eigenverwaltung
      • Begründung von Masseverbindlichkeiten im Rahmen der (vorläufigen) Eigenverwaltung
      • Verwertung von Sicherungsgut im Rahmen der Eigenverwaltung (Kostenbeiträge)

  • Insolvenzanfechtung

    • Einführung in das Insolvenzanfechtungsrecht

      • Sinn und Zweck der Anfechtung
      • Rechtsfolgen der Anfechtung

    • Darstellung der Gesetzesänderungen zur Insolvenzanfechtung

      • Änderungen zu § 133 Abs. 1 InsO
      • Bargeschäft
      • Beschränkung des Zinsanspruchs

    • Insolvenzanfechtungsrecht (Allgemeiner Teil)

      • Abgrenzung zu §§ 88 InsO (Rückschlagsperre), 89 InsO (Vollstreckungsverbot), 91 InsO (Ausschluss sonstigen Rechtserwerbs)
      • Anfechtungsberechtigung (Insolvenzverwalter, Sachwalter)
      • Gläubigerbenachteiligung
      • Bargeschäft

    • Überblick über einzelne Anfechtungstatbestände

      • §§ 130, 131 InsO
      • § 133 Abs. 1 InsO
      • § 134 InsO

Teilnehmerstimmen

  • „Seminar sehr kurzweilig und praxisnah. Dozent ist auf Fragestellungen der einzelnen Teilnehmer sehr gut eingegangen.“
  • „Schön, dass es ein auf Banken abgestimmtes Seminar zum Insolvenzrecht gibt!“

Veranstaltungsort / Anfahrt

Holiday Inn Frankfurt – Alte Oper
Mainzer Landstraße 27
60329 Frankfurt
T +49 69 255 156 500
F +49 69 255 156 5555
Anfahrtsbeschreibung

 

Die Wegbeschreibung zum Tagungshotel erhalten Sie mit Ihrer Anmeldebestätigung. Bei Bedarf buchen Sie bitte Ihr Zimmer rechtzeitig direkt im Hotel (begrenztes Zimmerkontingent).

Teilnahmegebühren

549,00 € zzgl. MwSt. (= brutto 653,31 €)

inkl. Seminarunterlage, Pausenerfrischungen, Mittagessen

§ 15 FAO

Sie erhalten eine Teilnahmebescheinigung über 6 Zeitstunden, die Sie Ihrer Rechtsanwaltskammer als Fortbildungsnachweis gemäß § 15 FAO vorlegen können. Über die Anerkennung entscheidet Ihre Rechtsanwaltskammer.

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