Seminar-Details

ZIP-Jahrestagung zum Insolvenzrecht 2019 [§ 15 FAO] [GOI]

ZIP-Jahrestagung zum Insolvenzrecht 2019 [§ 15 FAO] [GOI]

Termin / Ort

Freitag, 13. September 2019, 9.30 bis 17.15 Uhr in Köln

Schwerpunkte

  • Anfechtung im Lichte des Präventiven Restrukturierungsrahmens
  • Verhandlung in Krise und Insolvenz
  • Beurteilung der Insolvenzeröffnungsgründe – Fokus: IDW S 11
  • Versicherungsverträge in der Insolvenz
  • Die Entfesselung der vorinsolvenzlichen Sanierung mit Hilfe des neuen Präventiven Restrukturierungsrahmens – wer sind die Gewinner und wer die Verlierer?
  • Präventive Restrukturierungspläne im besten Interesse der Gläubiger – wann benachteiligt ein Plan aus wirtschaftlicher Sicht die Gläubiger nicht?

Teilnehmer

  • Insolvenzverwalter
  • Fachanwälte für Insolvenzrecht
  • Rechtsanwälte mit Schwerpunkt Insolvenzrecht
  • Restrukturierungs- und Sanierungsberater
  • Turnaround-Manager, Interimsmanager, CRO
  • Mitarbeiter aus Kreditinstituten, Lieferanten, Arbeitnehmer- und andere Gläubigervertreter
  • Professoren für Insolvenzrecht
  • Insolvenzrichter und -rechtspfleger
  • Rechtspolitiker

Themen

  • 9.00 Uhr
  • Empfang mit Tee und Kaffee, Ausgabe der Tagungsunterlagen
  • 9.30 Uhr
  • Beginn der Tagung
  • Begrüßung durch den Tagungsleiter
  • 9.45 Uhr
  • Anfechtung im Lichte des Präventiven Restrukturierungsrahmens
  • Insolvenzschutz für Sanierungsbeiträge
  • Vorgaben der EU-Restrukturierungsrichtlinie
  • Anfechtungsschutz für geleistete Zahlungen
  • Haftungsausschluss für Kreditgeber
  • Rangvorrecht für offene Kreditansprüche
  • Umsetzungsbedarf im deutschen Recht
  • Prof. Dr. Reinhard Bork, Universität Hamburg
  • 10.30 Uhr
  • Diskussion
  • 10.45 Uhr
  • Verhandlung in Krise und Insolvenz
  • Vorbereitung und Verlauf einer Verhandlung
  • Verhandlungspsychologie
  • Ausrichtung der Verhandlung
  • Durchführung einer Verhandlung
  • Festlegung des Verhandlungsergebnisses
  • Dr. Michael C. Frege, RA, FAInsR, CMS Hasche Sigle, Frankfurt
  • 11.30 Uhr
  • Diskussion
  • 11.45 Uhr
  • Kaffeepause
  • 12.05 Uhr
  • Beurteilung der Insolvenzeröffnungsgründe – Fokus: IDW S 11
  • Insolvenzantragspflicht nach § 15a InsO
  • Beurteilung der Zahlungsunfähigkeit (§ 17 InsO)
  • Beurteilung der drohenden Zahlungsunfähigkeit (§ 18 InsO)
  • Beurteilung der Überschuldung (§ 19 InsO)
  • Praktische Probleme bei der Beurteilung der Insolvenzeröffnungsgründe
  • Karsten Zabel, WP, StB, RST HANSA GmbH, Essen
  • 12.50 Uhr
  • Diskussion
  • 13.05 Uhr
  • Mittagessen
  • 13.55 Uhr
  • Versicherungsverträge in der Insolvenz
  • Massezugehörigkeit der Versicherungsleistung
  • Absonderungsrechte
  • Offene Prämien als Insolvenzforderung oder Masseverbindlichkeit
  • Prof. Dr. Olaf Muthorst, Freie Universität, Berlin
  • 14.40 Uhr
  • Diskussion
  • 14.55 Uhr
  • Die Entfesselung der vorinsolvenzlichen Sanierung mit Hilfe des neuen Präventiven Restrukturierungsrahmens – wer sind die Gewinner und wer die Verlierer?
  • EU-Restrukturierungsrichtlinie und Umsetzungsbedarf im nationalen Recht
  • Die von einem Restrukturierungsplan „betroffenen Parteien“, einschließlich Eingriffe in Anteilsrechte und bestehende Sicherheiten
  • Götterdämmerung für Akkordstörer?
  • Cram-down und Cross-class Cram-down
  • Gläubiger- und Minderheitenschutz
  • European Relative Priority Rule vs. Absolute Priority Rule nach US-Vorbild
  • Rolle der Gerichte
  • Rolle des neuen Restrukturierungsbeauftragten
  • Dr. Sven-Holger Undritz, RA, White & Case, Hamburg
  • 15.40 Uhr
  • Diskussion
  • 15.55 Uhr
  • Kaffeepause
  • 16.15 Uhr
  • Präventive Restrukturierungspläne im besten Interesse der Gläubiger – wann benachteiligt ein Plan aus wirtschaftlicher Sicht die Gläubiger nicht?
  • Der Best-Interest-of-Creditors-Test des Präventiven Restrukturierungsrahmens
  • Praktische Fragen der Unternehmensbewertung i.S.d. EU-Richtlinie
  • Bewertungsmethodik
  • Schlussfolgerungen für die praktische Anwendung
  • Regelungsbedarf in der Umsetzung der EU-Richtlinie und im heutigen Insolvenzrecht
  • Rüdiger Wolf, Boston Consulting Group, Hamburg
  • 17.00 Uhr
  • Diskussion
  • 17.15 Uhr
  • Ende der ZIP-Jahrestagung zum Insolvenzrecht 2019

Teilnehmerstimmen

  • „Ein komprimierter Überblick über die Thematik mit vielen interessanten Facetten. Souverän gesteuert, fachkundige Diskussion. Eine rundum gelungene Tagung.“
  • „Sehr schöne Veranstaltung! Vorträge bzw. Themen sind abwechslungsreich und haben genau die richtige Länge. Insgesamt eine runde Sache mit hervorragenden Dozenten.“
  • „Eine Tour d'Horizon durch aktuelle wie klassische Themen des Insolvenzrechts, die zum Nachdenken anregt.“
    Arnd Kaubisch, Eversheds Sutherland (Germany) LLP
  • „Gute Themen- und Referentenauswahl. Perfekte Organisation.“
  • „Tolle Veranstaltung! Vielen Dank.“
  • „Alle Referenten super!“
  • „Gelungene ZIP-Jahrestagung.“
  • „Sehr gute Auswahl aktueller Themen.“

Veranstaltungsort / Anfahrt

Pullman Cologne
Helenenstraße 14
50667 Köln
T +49 221 275 0
F +49 221 275 1301
Anfahrtsbeschreibung

 

Die Wegbeschreibung zum Tagungshotel erhalten Sie mit Ihrer Anmeldebestätigung. Bei Bedarf buchen Sie bitte Ihr Zimmer rechtzeitig direkt im Hotel (begrenztes Zimmerkontingent).

Teilnahmegebühren

899,00 € zzgl. MwSt. (= brutto 1.069,81 €)

inkl. Tagungsunterlagen, Pausenerfrischungen, Mittagessen

15% Rabatt für ZIP-Abonnenten
Abonnenten der ZIP – Zeitschrift für Wirtschaftsrecht erhalten 15% Rabatt bei der Anmeldung zu
einer der ZIP-Jahrestagungen. Als Nachweis dient dabei die Abo-Nummer; der Rabatt gilt nur einmal pro Abo-Nummer und Tagung.

§ 15 FAO

Sie erhalten eine Teilnahmebescheinigung über 6 Zeitstunden, die Sie Ihrer Rechtsanwaltskammer als Fortbildungsnachweis gemäß § 15 FAO vorlegen können. Über die Anerkennung entscheidet Ihre Rechtsanwaltskammer.

GOI

Sie erhalten eine Teilnahmebescheinigung nach GOI – Grundsätze ordnungsgemäßer Insolvenzverwaltung. Die Fortbildungsstunden werden im Rahmen der GOI-Zertifizierung vom Auditor der beauftragten akkreditierten Zertifizierungsgesellschaft geprüft.

Kooperationspartner

LEGIAL

 

 

Die LEGIAL AG übernimmt bei aussichtsreichen Klagen die Vorfinanzierung des Rechtsstreits und trägt das vollständige Verlustrisiko. Im Gegenzug wird die LEGIAL am Prozesserlös beteiligt. Im Insolvenzrecht beträgt der Mindeststreitwert 50.000 Euro.


In diesem Rechtsgebiet hat unser Modell der Prozessfinanzierung im Gegensatz zu langwierigen PKH-Verfahren erhebliche Vorteile für Insolvenzverwalter, Sachwalter und Rechtsanwälte:

     

  • schnelle Finanzierungsentscheidung

  • Eröffnung masseloser Verfahren

  • keine Gebührenbegrenzung wie bei PKH

     

Prozessfinanzierung eignet sich dabei insbesondere für Insolvenzverfahren,

     

  • die masseunzulänglich sind,

  • in denen ggf. PKH nicht gewährt wurde,

  • in denen das Prozessrisiko eine vorhandene Masse gefährden könnte, vgl. § 160 Abs.2 Nr.3 InsO

     



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