Zertifizierungslehrgänge

Zertifizierter Sachbearbeiter Insolvenztabelle [GOI]

Zertifizierter Sachbearbeiter Insolvenztabelle [GOI]

Termin / Ort

Montag, 6. Mai 2019, 9.30 Uhr bis Mittwoch, 8. Mai 2019, 18.00 Uhr in Hannover

Seminarzeiten:
Montag, 06. Mai 2019; 09.30 bis 18.00 Uhr
Dienstag, 07. Mai 2019; 09.00 bis 18.00 Uhr
Mittwoch, 08. Mai 2019; 09.00 bis 18.00 Uhr

Schwerpunkte

  • Inhalt, Form und Erfassen von Forderungsanmeldungen sowie Niederlegung zur Tabelle
  • Vorbereitung des Prüfungstermins beim Insolvenzverwalter
  • Nachträgliche Forderungsanmeldungen
  • Forderungsabtretung, -übergang
  • Forderungsanmeldung bei Haftung mehrerer Personen/aus gesicherten Darlehen
  • Geltendmachung der Gesellschafterhaftung durch den Insolvenzverwalter
  • Widerspruchsverfahren und Wiedereinsetzung
  • Aktuelle Rechtsprechung zum Thema Insolvenztabelle

Teilnehmer

  • Mitarbeiter in

    • Insolvenzverwalterbüros
    • Rechtsanwaltskanzleien
    • Banken und Kreditinstituten
    • Behörden und Gerichten
    • Unternehmen

  • Junge Juristen und Rechtsanwälte
  • Dieser Lehrgang richtet sich vorwiegend an Teilnehmer mit mindestens ein bis zwei Jahren Berufserfahrung im Themengebiet.

Themen

  • Montag
  • Grundlagen der Tabellenführung
  • Grundlagen der Insolvenztabelle
  • Die Rolle des Insolvenzgerichts

    • Funktionen und Anordnungsspielräume
    • Rechtspfleger: Der zentrale Ansprechpartner!

  • Abgrenzung der verschiedenen Gläubigertypen im Insolvenzverfahren

    • Insolvenzgläubiger
    • Aus- und absonderungsberechtigte Gläubiger
    • Massegläubiger
    • Gläubigergemeinschaft und Prozessstandschaften

  • Vertreterstruktur
  • Praktische Hinweise für Gläubiger
  • Gesetzesänderungen
  • Forderungsanmeldungen

    • Formelle Anforderungen
    • Zwingende Inhalte//Forderungsgrund/Deliktforderungen u. a.
    • Beizufügende Unterlagen

  • Die Ränge der Forderungen
  • Die Niederlegung bei Gericht
  • Die Vorbereitung des Prüfungstermins beim Insolvenzverwalter

    • Vorprüfung der Forderungen: Begründetheit des Anspruchs?

      • Uneingeschränktes Feststellen
      • Bestreiten
      • Besondere Erklärungen

  • Carsten Schmidt, Justizministerium NRW, Düsseldorf
  • Dienstag
  • Grundlagen und besondere Anforderungen der Tabellenführung
  • Tabellenübermittlung an das Insolvenzgericht
  • Die Vorbereitung des Prüfungstermins durch das Insolvenzgericht

    • Vorprüfung der Forderungen
    • Information der Verfahrensbeteiligten
    • Erklärungen im Verfahren

  • Von der Restschuldbefreiung ausgenommene Forderungen

    • Tatsachenvortrag, einzureichende Unterlagen

  • Termine im Prüfungsverfahren

    • Prüfungstermin
    • Nachträglicher Prüfungstermin
    • Schriftliches Verfahren
    • Ablauf und Beteiligte

  • Nachträgliche Forderungsanmeldungen
  • Verspätete Anmeldungen und nachträglicher Prüfungstermin
  • Wirkung der Forderungsfeststellung
  • Gläubigerwechsel

    • Forderungsabtretung, Forderungsübergang

  • Forderungsanmeldungen bei Haftung mehrerer Personen, § 43 InsO
  • Umschreibung des Tabellenblatts, Forderungsanmeldung aus gesicherten Darlehen, § 44 a InsO
  • Geltendmachung der Gesellschafterhaftung durch den Insolvenzverwalter im Insolvenzverfahren gemäß § 93 InsO
  • Verjährungsfristen, insbesondere Zinsen, Verbraucherdarlehensverträge, Sonderfälle
  • Prüfung titulierter Forderungen
  • Monika Deppe, B·B·O·R·S Kreuznacht Rechtsanwälte, Münster
  • Carsten Schmidt, Justizministerium NRW, Düsseldorf
  • Mittwoch
  • Besondere Anforderungen der Tabellenführung, Spezialthemen und Vertiefung
  • Forderungsanmeldung durch das Finanzamt
  • Avale und Kreditbürgschaften
  • Widerspruchsverfahren und Wiedereinsetzung
  • Von der Tabelle zum Verteilungsverzeichnis

    • Ausfallforderungen, Aufschiebend bedingte Feststellung

  • Beendigung des Verfahrens

    • Verfahrensabschluss nach §§ 207, 211, 212 und 213 InsO
    • Abschlagsverteilung, Schlussverteilung und Nachtragsverteilung

  • Besonderheiten nach Beendigung des Verfahrens
  • Spezialthemen und Vertiefung
  • Irmgard Busch, AG Krefeld
  • Monika Deppe, B·B·O·R·S Kreuznacht Rechtsanwälte, Münster
  • Abschlusstests: Am Ende jedes Lehrgangstages findet ein Abschlusstest statt, bei dem Sie das Erlernte unmittelbar umsetzen können. Bei erfolgreicher Teilnahme erhalten Sie innerhalb von sechs Wochen Ihr persönliches Zertifikat, das die von Ihnen erworbene Qualifikation bestätigt.

Teilnehmerstimmen

  • „Die Referenten waren alle sehr gut vorbereitet. Das gemeinsame Erarbeiten von Lösungen hat sehr viel Spaß gemacht.“
  • „Hervorragende Organisation, eingehaltene Zeiten, sehr gute Referenten. Alltägliche sowie spezielle Probleme wurden angesprochen und gelöst.“
    Benjamin Rachel, Scheid & Kollegen
  • „Sehr guter Aufbau, gute Referenten, die auf alle Fragen ausführlich eingegangen sind.“
    Stephanie Tschepat, Brinkmann & Partner

Veranstaltungsort / Anfahrt

Leonardo Hotel Hannover
Tiergartenstraße 117
30559 Hannover
T +49 511 510 30
F +49 511 510 351 0
Anfahrtsbeschreibung

 

Die Wegbeschreibung zum Tagungshotel erhalten Sie mit Ihrer Anmeldebestätigung. Bei Bedarf buchen Sie bitte Ihr Zimmer rechtzeitig direkt im Hotel (begrenztes Zimmerkontingent).

Teilnahmegebühren

1.399,00 € zzgl. MwSt. (= brutto 1.664,81 €)

inkl. Lehrgangsunterlage, InsO-Texte, Pausenerfrischungen, Mittagessen

„InsO-Profi“

Der beste Lehrgangsteilnehmer erhält ein Buchgeschenk aus dem RWS-Portfolio!

GOI

Sie erhalten eine Teilnahmebescheinigung nach GOI – Grundsätze ordnungsgemäßer Insolvenzverwaltung. Über die Anerkennung entscheidet der VID (Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V.).

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