Insolvenzrecht

Zertifizierter Sachbearbeiter Verbraucherinsolvenzen und Restschuldbefreiung [GOI]

Zertifizierter Sachbearbeiter Verbraucherinsolvenzen und Restschuldbefreiung [GOI]

Das Verbraucherinsolvenzverfahren Schritt für Schritt

Abschlusstest am Donnerstag, den 27. April 2023

Termin

Montag, 24. April 2023, 9.30 Uhr bis Donnerstag, 27. April 2023, 13.30 Uhr online

Montag, den 24. April 2023; 9.30 bis 16.30 Uhr
Dienstag, den 25. April 2023; 9.30 bis 16.30 Uhr
Mittwoch, den 26. April 2023; 9.30 bis 16.30 Uhr

Pausen: 15 Minuten – 30 Minuten – 15 Minuten

Abschlusstest:
Donnerstag, 27. April 2023; 9.30 bis 13.30 Uhr

Einwahl an allen Tagen um 9.00 Uhr

Schwerpunkte

  • Abgrenzung zwischen Regel- und Verbraucherinsolvenzverfahren
  • Außergerichtlicher Schuldenbereinigungsversuch
  • Insolvenzantragsverfahren
  • Besonderheiten im eröffneten Insolvenzverfahren
  • Tabellenführung und Berichtswesen
  • Praxistipps zur Verfahrensabwicklung
  • Restschuldbefreiungsverfahren
  • Versagung der Restschuldbefreiung
  • Obliegenheiten des Schuldners während der Wohlverhaltensperiode

Teilnehmer

  • Mitarbeiter mit Vorkenntnissen aus

    • Verwaltersozietäten und -büros
    • Rechtsanwaltskanzleien
    • Banken und Kreditinstituten
    • Unternehmen, die sich mit der Insolvenzthematik beschäftigen
    • Schuldnerberatungsstellen

  • Junge Juristen und Rechtsanwälte
  • Dieser Lehrgang richtet sich vorwiegend an Teilnehmer mit mindestens ein bis zwei Jahren Berufserfahrung im Bereich Insolvenzen.

Themen

  • Montag
  • Grundlagen und Vorgehen im eröffneten Verfahren
  • Abgrenzung zwischen Regel- und Verbraucherinsolvenzverfahren
  • Außergerichtlicher Schuldenbereinigungsversuch, § 305 InsO
  • Insolvenzantragsverfahren

    • Zulässigkeitsvoraussetzungen des Eröffnungsantrags nach § 305 Abs. 1 InsO
    • Zwingend vorzulegende Unterlagen

      • Bescheinigung von „Geeigneter Person oder Stelle“
      • Erklärung über die Beantragung der Restschuldbefreiung
      • Verzeichnisse
      • Schuldenbereinigungsplan
      • Gerichtlicher Schuldenbereinigungsversuch

  • Insolvenzeröffnung: Erste Maßnahmen und Arbeitsschritte

    • Eingang des Eröffnungsbeschlusses
    • Umgang und Kommunikation mit dem Schuldner

  • Abwicklung von Verträgen

    • Insbesondere Mietverträge, Bankverträge

  • Massegenerierung im Insolvenzverfahren

    • Verwertung beweglicher Gegenstände, insbesondere Kfz
    • Verwertung des Arbeitseinkommens

      • Ermittlung des pfändbaren Anteils
      • Beispiele zur Berechnung

    • Verwertung von Forderungen, insbesondere Versicherungen

  • RiAG Dr. Benjamin Webel, Ulm
  • Sylvia Wipperfürth, SIIW SachverständigenInstitut für Insolvenz- und Wirtschaftsrecht, Alsdorf/Aachen
  • Dienstag
  • Besonderheiten im eröffneten Verfahren
  • Pfändungsschutzkonto – Besonderheiten und Handhabung

    • Unterschiede zum Regelkonto
    • Sockelfreibetrag und abweichende Festsetzung

  • Forderungsanmeldung und Insolvenztabelle

    • Grundsätze der Forderungsprüfung
    • Maßnahmen und Fristen
    • Behandlung von fehlerhaften Forderungsanmeldungen
    • Abgrenzung zu Nachrangforderungen
    • Besonderheiten von Forderungen aus unerlaubter Handlung

  • Berichtswesen

    • Erstbericht und weitere Berichte – Aufbau

  • Steuern

    • Steuerliche Pflichten

      • Einkommensteuer und Kfz-Steuer
      • Massemehrung
      • Getrennte und gemeinsame Veranlagung

    • Masseverbindlichkeiten

  • Vergütung
  • Stundung und Aufhebung der Stundung
  • Verfahrensabschluss
  • Sylvia Wipperfürth, SIIW SachverständigenInstitut für Insolvenz- und Wirtschaftsrecht, Alsdorf/Aachen
  • Mittwoch
  • Wohlverhaltensperiode und Restschuldbefreiung
  • Grundsätze und Verfahren zur Wohlverhaltensperiode

    • Obliegenheiten des Schuldners

      • Unselbstständige/selbstständige Tätigkeiten

  • Restschuldbefreiungsverfahren

    • Zulässigkeitsvoraussetzungen

      • Eigenantrag des Schuldners
      • Beantragung der Restschuldbefreiung
      • Abtretung pfändbaren Einkommens
      • Doppelte Belehrungspflicht des Gerichts

    • Wirkung und Umfang der erteilten Restschuldbefreiung
    • Versagungsgründe

      • Belehrungspflichten des Gerichts
      • Abgrenzung der Versagungsgründe
      • Umfang der Glaubhaftmachung
      • Bestreiten des Schuldners
      • Nachschieben von Versagungsgründen
      • Rechtliches Gehör
      • Nachträglich bekannt gewordene Versagungsgründe
      • Beginn der Amtsermittlungen
      • Beweislasten
      • Aufhebung der Stundung
      • Versagung von Amts wegen
      • Antragsrecht des Treuhänders

    • Vorzeitige Erteilung der Restschuldbefreiung
    • Tod des Schuldners in der Wohlverhaltenszeit
    • Widerruf der Restschuldbefreiung

      • Beispiele und aktuelle Rechtsprechung

  • Zweitinsolvenzverfahren
  • Auswirkungen und Änderungen durch das Gesetz zur Verkürzung des Restschuldbefreiungsverfahrens
  • RiAG a.D. Dr. Klaus-Peter Busch, Detmold
  • Abschlusstest: Am Donnerstag, den 27. April 2023, findet ein Abschlusstest statt, bei dem Sie das Erlernte unmittelbar umsetzen können. Bei erfolgreicher Teilnahme erhalten Sie innerhalb von 6 – 8 Wochen Ihr persönliches Zertifikat, das die von Ihnen erworbene Qualifikation bestätigt.

Teilnehmerstimmen

  • „Sehr lehrreich auch für Sachbearbeiter mit langjähriger Berufserfahrung.“
  • „Alle drei Referenten waren supernett und kompetent. Sie haben die Inhalte gut rübergebracht. Ich würde jederzeit wieder an einem derartigen Seminar/Webinar teilnehmen.“

Teilnahmegebühren

1.298,99 € zzgl. MwSt. (= brutto 1.545,80 €)

inkl. Teilnahmeunterlagen zum Download

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GOI

Sie erhalten eine Teilnahmebescheinigung nach GOI – Grundsätze ordnungsgemäßer Insolvenzverwaltung. Die Fortbildungsstunden werden im Rahmen der GOI-Zertifizierung vom Auditor der beauftragten akkreditierten Zertifizierungsgesellschaft geprüft.

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