Insolvenzrecht

Zertifizierter Sachbearbeiter Verbraucherinsolvenzen und Restschuldbefreiung [GOI]

Zertifizierter Sachbearbeiter Verbraucherinsolvenzen und Restschuldbefreiung [GOI]

Termin / Ort

Dienstag, 17. Mai 2022, 9.30 Uhr bis Donnerstag, 19. Mai 2022, 18.00 Uhr Uhr in Köln

Seminarzeiten:
Dienstag, den 17. Mai 2022; 9.30 Uhr bis 17.30 Uhr
Mittwoch, den 18. Mai 2022; 9.30 Uhr bis 17.30 Uhr
Donnerstag, den 19. Mai 2022; 9.30 Uhr bis 17.30 Uhr

Schwerpunkte

  • Abgrenzung zwischen Regel- und Verbraucherinsolvenzverfahren
  • Außergerichtlicher Schuldenbereinigungsversuch
  • Insolvenzantragsverfahren
  • Besonderheiten im eröffneten Insolvenzverfahren
  • Tabellenführung und Berichtswesen
  • Praxistipps zur Verfahrensabwicklung
  • Restschuldbefreiungsverfahren
  • Versagung der Restschuldbefreiung
  • Obliegenheiten des Schuldners während der Wohlverhaltensperiode

Teilnehmer

  • Mitarbeiter mit Vorkenntnissen aus

    • Verwaltersozietäten und -büros
    • Rechtsanwaltskanzleien
    • Banken und Kreditinstituten
    • Unternehmen, die sich mit der Insolvenzthematik beschäftigen
    • Schuldnerberatungsstellen

  • Junge Juristen und Rechtsanwälte
  • Dieser Lehrgang richtet sich vorwiegend an Teilnehmer mit mindestens ein bis zwei Jahren Berufserfahrung im Bereich Insolvenzen.

Themen

  • Dienstag
  • Grundlagen und Vorgehen im eröffneten Verfahren
  • Abgrenzung zwischen Regel- und Verbraucherinsolvenzverfahren
  • Außergerichtlicher Schuldenbereinigungsversuch, § 305 InsO
  • Insolvenzantragsverfahren

    • Zulässigkeitsvoraussetzungen des Eröffnungsantrags nach § 305 Abs. 1 InsO
    • Zwingend vorzulegende Unterlagen

      • Bescheinigung von „Geeigneter Person oder Stelle“
      • Erklärung über die Beantragung der Restschuldbefreiung
      • Verzeichnisse
      • Schuldenbereinigungsplan
      • Gerichtlicher Schuldenbereinigungsversuch

  • Insolvenzeröffnung: Erste Maßnahmen und Arbeitsschritte

    • Eingang des Eröffnungsbeschlusses
    • Umgang und Kommunikation mit dem Schuldner

  • Abwicklung von Verträgen

    • Insbesondere Mietverträge, Bankverträge

  • Massegenerierung im Insolvenzverfahren

    • Verwertung beweglicher Gegenstände, insbesondere Kfz
    • Verwertung des Arbeitseinkommens

      • Ermittlung des pfändbaren Anteils
      • Beispiele zur Berechnung

    • Verwertung von Forderungen, insbesondere Versicherungen

      • Aktuelle Gesetzesänderungen

  • Abschlusstest über die Themen des Tages
  • RiAG Dr. Benjamin Webel, Ulm
  • Sylvia Wipperfürth, SIIW SachverständigenInstitut für Insolvenz- und Wirtschaftsrecht, Alsdorf/Aachen
  • Mittwoch
  • Besonderheiten im eröffneten Verfahren
  • Pfändungsschutzkonto – Besonderheiten und Handhabung

    • Unterschiede zum Regelkonto
    • Sockelfreibetrag und abweichende Festsetzung

  • Forderungsanmeldung und Insolvenztabelle

    • Grundsätze der Forderungsprüfung
    • Maßnahmen und Fristen
    • Behandlung von fehlerhaften Forderungsanmeldungen
    • Abgrenzung zu Nachrangforderungen
    • Besonderheiten von Forderungen aus unerlaubter Handlung

  • Berichtswesen

    • Erstbericht und weitere Berichte – Aufbau

  • Steuern

    • Steuerliche Pflichten

      • Einkommensteuer und Kfz-Steuer
      • Massemehrung
      • Getrennte und gemeinsame Veranlagung

    • Masseverbindlichkeiten

  • Vergütung
  • Stundung und Aufhebung der Stundung
  • Verfahrensabschluss
  • Abschlusstest über die Themen des Tages
  • Sylvia Wipperfürth, SIIW SachverständigenInstitut für Insolvenz- und Wirtschaftsrecht, Alsdorf/Aachen
  • Donnerstag
  • Wohlverhaltensperiode und Restschuldbefreiung
  • Grundsätze und Verfahren zur Wohlverhaltensperiode

    • Obliegenheiten des Schuldners

      • Unselbstständige/selbstständige Tätigkeiten

  • Restschuldbefreiungsverfahren

    • Zulässigkeitsvoraussetzungen

      • Eigenantrag des Schuldners
      • Beantragung der Restschuldbefreiung
      • Abtretung pfändbaren Einkommens
      • Doppelte Belehrungspflicht des Gerichts

    • Wirkung und Umfang der erteilten Restschuldbefreiung
    • Versagungsgründe

      • Belehrungspflichten des Gerichts
      • Abgrenzung der Versagungsgründe
      • Umfang der Glaubhaftmachung
      • Bestreiten des Schuldners
      • Nachschieben von Versagungsgründen
      • Rechtliches Gehör
      • Beginn der Amtsermittlungen
      • Beweislasten
      • Aufhebung der Stundung
      • Versagung von Amts wegen
      • Antragsrecht des Treuhänders

    • Vorzeitige Erteilung der Restschuldbefreiung
    • Tod des Schuldners in der Wohlverhaltenszeit
    • Widerruf der Restschuldbefreiung

      • Beispiele und aktuelle Rechtsprechung

  • Zweitinsolvenzverfahren
  • Auswirkungen und Änderungen durch das Gesetz zur Verkürzung des Restschuldbefreiungsverfahrens
  • Abschlusstest über die Themen des Tages
  • RiAG a.D. Dr. Klaus-Peter Busch, Detmold
  • Am Ende jedes Lehrgangstags findet ein Abschlusstest statt, bei dem Sie das Erlernte unmittelbar umsetzen können. Bei erfolgreicher Teilnahme erhalten Sie innerhalb von 6 – 8 Wochen Ihr persönliches Zertifikat, das die von Ihnen erworbene Qualifikation bestätigt.

Teilnehmerstimme

  • „Sehr lehrreich auch für Sachbearbeiter mit langjähriger Berufserfahrung.“

Veranstaltungsort / Anfahrt

Hotel Stadtpalais
Deutz-Kalker-Straße 52
50679 Köln
T +49 221 880 42 0
F +49 21 880 42 4444
Anfahrtsbeschreibung

 

Die Wegbeschreibung zum Tagungshotel erhalten Sie mit Ihrer Anmeldebestätigung. Bei Bedarf buchen Sie bitte Ihr Zimmer rechtzeitig direkt im Hotel (begrenztes Zimmerkontingent).

Teilnahmegebühren

1.298,99 € zzgl. MwSt. (= brutto 1.545,80 €)

inkl. Teilnehmerunterlagen sowie InsO-Texten, Pausenerfrischungen, Mittagessen

„InsO-Profi“

Der beste Lehrgangsteilnehmer erhält ein Buchgeschenk aus dem RWS-Portfolio!

GOI

Sie erhalten eine Teilnahmebescheinigung nach GOI – Grundsätze ordnungsgemäßer Insolvenzverwaltung. Die Fortbildungsstunden werden im Rahmen der GOI-Zertifizierung vom Auditor der beauftragten akkreditierten Zertifizierungsgesellschaft geprüft.

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