Insolvenzrecht

Zertifizierter Sachbearbeiter Verbraucherinsolvenzen und Restschuldbefreiung [GOI]

Zertifizierter Sachbearbeiter Verbraucherinsolvenzen und Restschuldbefreiung [GOI]

Aktuell: Veränderungen durch die InsO-Reform!

Termin / Ort

Montag, 20. Mai 2019, 9.30 Uhr bis Mittwoch, 22. Mai 2019, 17.00 Uhr in Berlin

Seminarzeiten:
Montag, den 20. Mai 2019; 9.30 Uhr bis 17.30 Uhr
Dienstag, den 21. Mai 2019; 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Mittwoch, den 22. Mai 2019; 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Schwerpunkte

  • Abgrenzung zwischen Regel- und Verbraucherinsolvenzverfahren
  • Außergerichtlicher Schuldenbereinigungsversuch
  • Insolvenzantragsverfahren
  • Besonderheiten im eröffneten Insolvenzverfahren
  • Tabellenführung und Berichtswesen
  • Praxistipps zur Verfahrensabwicklung
  • Restschuldbefreiungsverfahren
  • Versagung der Restschuldbefreiung
  • Obliegenheiten des Schuldners während der Wohlverhaltensperiode

Teilnehmer

  • Mitarbeiter mit Vorkenntnissen aus

    • Verwaltersozietäten und -büros
    • Rechtsanwaltskanzleien
    • Banken und Kreditinstituten
    • Unternehmen, die sich mit der Insolvenzthematik beschäftigen
    • Schuldnerberatungsstellen

  • Junge Juristen und Rechtsanwälte
  • Dieser Lehrgang richtet sich vorwiegend an Teilnehmer mit mindestens ein bis zwei Jahren Berufserfahrung im Bereich Insolvenzen.

Themen

  • Montag
  • Grundlagen und Vorgehen im eröffneten Verfahren
  • Abgrenzung zwischen Regel- und Verbraucherinsolvenzverfahren
  • Außergerichtlicher Schuldenbereinigungsversuch, § 305 InsO
  • Insolvenzantragsverfahren

    • Zulässigkeitsvoraussetzungen des Eröffnungsantrags nach § 305 Abs. 1 InsO
    • Zwingend vorzulegende Unterlagen

      • Bescheinigung von „Geeigneter Person oder Stelle“
      • Erklärung über die Beantragung der Restschuldbefreiung
      • Verzeichnisse
      • Schuldenbereinigungsplan
      • Gerichtlicher Schuldenbereinigungsversuch

  • Insolvenzeröffnung: Erste Maßnahmen und Arbeitsschritte

    • Eingang des Eröffnungsbeschlusses
    • Umgang und Kommunikation mit dem Schuldner

  • Abwicklung von Verträgen

    • Insbesondere Mietverträge, Bankverträge

  • Massegenerierung im Insolvenzverfahren

    • Verwertung beweglicher Gegenstände, insbesondere Kfz
    • Verwertung des Arbeitseinkommens

      • Ermittlung des pfändbaren Anteils
      • Beispiele zur Berechnung

    • Verwertung von Forderungen, insbesondere Versicherungen
    • Änderungen seit dem 1.7.2014

      • Rückschlagsperre
      • Insolvenzanfechtung
      • Vereinfachte Verteilung
      • Bewegliche und unbewegliche Gegenstände mit Absonderungsrechten
      • Insolvenzplan als Möglichkeit der abweichenden Verwertung

  • Abschlusstest über die Themen des Tages
  • Katja Rothenburg, Insolvenzrecht GbR Rothenburg | Echternkamp, Berlin
  • Sylvia Wipperfürth, SIIW SachverständigenInstitut für Insolvenz- und Wirtschaftsrecht, Alsdorf/Aachen
  • Dienstag
  • Besonderheiten im eröffneten Verfahren
  • Pfändungsschutzkonto – Besonderheiten und Handhabung

    • Unterschiede zum Regelkonto
    • Sockelfreibetrag und abweichende Festsetzung

  • Forderungsanmeldung und Tabellenführung

    • Grundsätze der fehlerfreien Tabellenführung
    • Maßnahmen und Fristen
    • Behandlung von fehlerhaften Forderungsanmeldungen
    • Abgrenzung zu Nachrangforderungen
    • Besonderheiten von Forderungen aus unerlaubter Handlung

  • Berichtswesen

    • Erstbericht und weitere Berichte – Aufbau
    • Grundsätze der fehlerfreien Tabellenführung

  • Steuern

    • Steuerliche Pflichten

      • Einkommensteuer und Kfz-Steuer
      • Massemehrung
      • Getrennte und gemeinsame Veranlagung

    • Masseverbindlichkeiten

  • Vergütung
  • Stundung und Aufhebung der Stundung
  • Verfahrensabschluss
  • Abschlusstest über die Themen des Tages
  • Sylvia Wipperfürth, SIIW SachverständigenInstitut für Insolvenz- und Wirtschaftsrecht, Alsdorf/Aachen
  • Mittwoch
  • Wohlverhaltensperiode und Restschuldbefreiung
  • Grundsätze und Verfahren zur Wohlverhaltensperiode

    • Obliegenheiten des Schuldners

      • Unselbstständige/selbstständige Tätigkeiten

  • Restschuldbefreiungsverfahren

    • Zulässigkeitsvoraussetzungen

      • Eigenantrag des Schuldners
      • Beantragung der Restschuldbefreiung
      • Abtretung pfändbaren Einkommens
      • Doppelte Belehrungspflicht des Gerichts

    • Wirkung und Umfang der erteilten Restschuldbefreiung
    • Versagungsgründe

      • Belehrungspflichten des Gerichts
      • Abgrenzung der Versagungsgründe
      • Umfang der Glaubhaftmachung
      • Bestreiten des Schuldners
      • Nachschieben von Versagungsgründen
      • Rechtliches Gehör
      • Beginn der Amtsermittlungen
      • Sperrfristenrechtsprechung
      • Heilung
      • Beweislasten
      • Aufhebung der Stundung
      • Versagung von Amts wegen
      • Antragsrecht des Treuhänders
      • Beispiele und aktuelle Rechtsprechung

    • Widerruf der Restschuldbefreiung
    • Vorzeitige Erteilung der Restschuldbefreiung
    • Tod des Schuldners in der Wohlverhaltenszeit

  • Zweitinsolvenzverfahren
  • Auswirkungen und Änderungen durch das Gesetz zur Verkürzung des Restschuldbefreiungsverfahrens
  • Abschlusstest über die Themen des Tages
  • RiAG a.D. Dr. Klaus-Peter Busch, Detmold
  • Abschlusstests: Am Ende jedes Lehrgangstags findet ein Abschlusstest statt, bei dem Sie das Erlernte unmittelbar umsetzen können. Bei erfolgreicher Teilnahme erhalten Sie innerhalb von sechs Wochen Ihr persönliches Zertifikat, das die von Ihnen erworbene Qualifikation bestätigt.

Teilnehmerstimmen

  • „Die Diskussionsrunden zu den referierten Themen waren sehr aufschlussreich. Die Referenten gingen sehr gut auf Fragen ein und gaben Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch.“
    Darina Pitschel, Brinkmann & Partner
  • „Es war ein sehr interessantes Seminar mit vielen tollen Diskussionen und neu gewonnenen Informationen.“
  • „Die einzelnen Dozenten waren gut vorbereitet und haben die Themen interessant und anschaulich vermittelt. Der Austausch mit den Kollegen gab einen guten Einblick, wie andere Büros einige Dinge handhaben.“
    Sophie Reimann, Siegert Wegener
  • „Sehr lehrreich auch für Sachbearbeiter mit langjähriger Berufserfahrung.“

Veranstaltungsort / Anfahrt

Leonardo Hotel Berlin Mitte
Bertholt-Brecht-Platz 4
10117 Berlin
T +49 30 374405000
Anfahrtsbeschreibung

 

Die Wegbeschreibung zum Tagungshotel erhalten Sie mit Ihrer Anmeldebestätigung. Bei Bedarf buchen Sie bitte Ihr Zimmer rechtzeitig direkt im Hotel (begrenztes Zimmerkontingent).

Teilnahmegebühren

1.199,00 € zzgl. MwSt. (= brutto 1.426,81 €)

inkl. Lehrgangsunterlage, InsO-Texte, Pausenerfrischungen, Mittagessen

„InsO-Profi“

Der beste Lehrgangsteilnehmer erhält ein Buchgeschenk aus dem RWS-Portfolio!

GOI

Sie erhalten eine Teilnahmebescheinigung nach GOI – Grundsätze ordnungsgemäßer Insolvenzverwaltung. Über die Anerkennung entscheidet der VID (Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V.).

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