Seminar-Details

Praktikerlehrgang Zertifizierter Restrukturierungs- und Sanierungsexperte [§ 15 FAO] [GOI]

Praktikerlehrgang Zertifizierter Restrukturierungs- und Sanierungsexperte [§ 15 FAO] [GOI]

Termin / Ort

Freitag, 16. November 2018, 9.30 Uhr bis Samstag, 1. Dezember 2018, 17.00 Uhr in Köln

Seminarzeiten:
Freitag, 16.11.2018; 9.30 Uhr bis 18.00 Uhr
Samstag, 17.11.2018; 9.00 Uhr bis 17.30 Uhr
Freitag, 30.11.2018; 9.30 Uhr bis 17.30 Uhr
Samstag, 1.12.2018; 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Schwerpunkte

  • Strukturen der Unternehmenssanierung
  • Grundzüge zum Insolvenzplan; ESUG-Evaluation
  • Einzelne Aspekte zur (vorläufigen) Eigenverwaltung
  • Steuerliche Aspekte aus Sicht von Gesellschaftern, Gläubigern und Investoren
  • Theorie und Praxis einer operativen Sanierung
  • Außergerichtliche Sanierung: Insolvenz – „echter Plan B“ und nicht bloße Drohung
  • Haftungsrisiken für Organe und Berater bei gescheiterten außergerichtlichen Sanierungsversuchen und gescheitertem Schutzschirmverfahren
  • Anforderungen an eine integrierte Unternehmensplanung
  • Arbeitsrechtliche Restrukturierungsmaßnahmen

Teilnehmer

  • Restrukturierungs- und Sanierungsverantwortliche
  • Turnaround-Manager
  • Insolvenzverwalter
  • Fachanwälte für Insolvenzrecht
  • Rechtsanwälte mit entsprechendem Schwerpunkt
  • Wirtschaftsprüfer
  • Steuerberater
  • Unternehmensberater
  • Mitarbeiter von Banken
  • Interimsmanager
  • Dieser Lehrgang richtet sich vorwiegend an Teilnehmer mit mindestens ein bis zwei Jahren Berufserfahrung im Themengebiet

Themen

  • Block 1
  • Freitag, 16.11.2018
  • Strukturen der Unternehmenssanierung
  • Anforderungen an Sanierungskonzepte nach IDW S 6
  • Beurteilung der Insolvenzgründe

    • Zahlungsunfähigkeit
    • Drohende Zahlungsunfähigkeit
    • Überschuldung

  • Fortbestehens- und Fortführungsprognose
  • Bescheinigung nach § 270b InsO (IDW S 9)
  • Leistungswirtschaftliche Sanierung vor/in der Insolvenz
  • Finanzwirtschaftliche Sanierung vor/in der Insolvenz
  • Karsten Zabel, WP, StB, RST HANSA GmbH, Essen
  • Grundzüge zum Insolvenzplan
  • Strukturen des Insolvenzplans

    • ESUG-Evaluation: Stand?
    • Vergleichsrechnung, Reichweite der Privatautonomie?
    • Gruppenbildung
    • Ausgewählte aktuelle Rechtsprechung

  • Einzelne Aspekte zur (vorläufigen) Eigenverwaltung
  • Strukturen und Taktik der Eigenverwaltung; Erfahrungsberichte
  • Praktische Probleme der (vorläufigen) Eigenverwaltung und Missbrauchsrisiken
  • Kassenführung und Ausgabenkontrolle
  • Verschiedene Spielarten des Sachwalters
  • Einzelaspekte (Stärken/Schwächen) zu §§ 270a/b InsO
  • Vorläufiger Gläubigerausschuss
  • Dr. Dietmar Rendels, RA, KÜBLER Rechtsanwälte ∙ Insolvenzverwalter ∙ Wirtschaftsprüfer ∙ Steuerberater, Köln
  • Samstag, 17.11.2018
  • Steuerliche Aspekte aus Sicht von Gesellschaftern, Gläubigern und Investoren
  • Aktuelle Rechtsentwicklungen: „Fortführungsgebundener Verlustvortrag“ (§ 8d KStG) und Reaktion des Gesetzgebers auf die Verfassungswidrigkeit des Sanierungserlasses
  • Behandlung von Sanierungsgewinnen im Ertragsteuerrecht (Einkommen-, Körperschafts- und Gewerbesteuer)
  • Umsatzsteuerliche Implikationen von Sanierungsmaßnahmen
  • Steuerliche Folgen von Rangrücktritten und Forderungsverzichten
  • Konsequenzen der Umwandlung von Fremdkapital in Eigenkapital (Debt Equity Swap)
  • Folgen der Verwertung von Sicherheiten
  • Taktiken im Umgang mit dem Finanzamt
  • Prof. Dr. Jens M. Schmittmann, RA, FAInsR, FAHandels-/GesR, FASteuerR, StB, FOM Hochschule Essen
  • Theorie und Praxis einer operativen Sanierung
  • Unternehmenskrise als Chance
  • Spannungsfeld der operativen Sanierung
  • Struktur und Nachhaltigkeit in der Sanierung
  • Praxisbeispiel einer industriellen Sanierung
  • Begriffe und aktuelle weiterführende Literatur
  • Michael Mittelstaedt, Wirt.-Ing., M-Advise, Fontainebleau, Frankreich
  • Außergerichtliche Sanierung: Insolvenz – „echter Plan B“ und nicht bloße Drohung
  • Mandatssituation
  • (Interdisziplinäres) Teambuilding
  • Vor- und Nachteile der außergerichtlichen Sanierung vs. Insolvenzplanverfahren
  • Verwendbarkeit der Arbeitsergebnisse für Insolvenzstrategie
  • Ziel- und Stoßrichtung: Insolvenz(-strategie) als rechtlich notwendige Haftungsabsicherung, bloße Drohkulisse oder echte Sanierungsalternative
  • Einführung eines Vorgerichtlichen Sanierungsverfahrens – Sinnhaftigkeit, Forderung der Praxis und aktuelle Entwicklung (Vorschlag EU Kommission v. 22.11.2016)
  • Taktische Ausrichtung: Insolvenzszenario im Hintergrund oder aktive und offene Kommunikation (“Vergleichsrechnung“)
  • Verhandlungs- und Adressatenkreis
  • Risiken einer aktiven und offenen Kommunikation
  • Dr. Jens M. Schmidt, RA, FAInsR, FAHandels-/GesR, Runkel Schneider Weber, Wuppertal
  • Block 2
  • Freitag, 30.11.2018
  • Haftungsrisiken für Organe und Berater bei gescheiterten außergerichtlichen Sanierungsversuchen und gescheitertem Schutzschirmverfahren
  • Haftung der Organe für verbotene Zahlungen und Insolvenzverschleppung
  • Haftung der Berater gegenüber dem Unternehmen
  • Haftung der Berater gegenüber den Gläubigern aus Vertrag mit Schutzwirkung zugunsten Dritter sowie wegen Teilnahme am fremden Delikt
  • Insolvenzanfechtungsrisiken betreffend Beraterhonorare
  • Haftung für Bescheinigungen nach § 270 b InsO
  • Haftung für Organe und Berater im Zusammenhang mit der Betriebsfortführung unter dem später gescheiterten Schutzschirm
  • Steffen Meier, LL.M. (University of Michigan), RA, HEUBLEIN | MÜLLER Rechtsanwälte Wirtschaftsprüfer Steuerberater Partnerschaftsgesellschaft mbB, Berlin
  • Anforderungen an eine integrierte Unternehmensplanung
  • Unternehmensanalyse
  • Berücksichtigung der Sondereffekte in der Insolenz
  • Integrierte Unternehmensplanung
  • Umgang mit Unsicherheiten in der Planung
  • Darstellung der Planungsinstrumente/Planungstools
  • Simulation der Sanierungseffekte in der Planung
  • Dokumentation der Planung
  • Matthias Kühne, RA, FAInsR, Betriebswirt (IWW), KANZLEI NICKERT, Offenburg
  • Samstag, 1.12.2018
  • Arbeitsrechtliche Restrukturierungsmaßnahmen
  • Sanierungsrelevante Grundbegriffe und -strukturen
  • Sanierungsbeiträge der Arbeitnehmer
  • Stilllegung von Betrieben

    • Beteiligungsrechte des Betriebsrats
    • Besonderheiten in der Insolvenz

  • Kostensenkung durch Personalabbau

    • Betriebsbedingte Kündigung
    • Einsatz einer Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft

  • Übertragende Sanierung und Betriebsübergang nach § 613 a BGB
  • Dr. Patrick Mückl, RA, FAArbR, Noerr LLP, Düsseldorf
  • Abschlusstest: Am Ende unseres Lehrgangs findet ein Abschlusstest statt, bei dem Sie das Erlernte unmittelbar umsetzen können. Bei erfolgreicher Teilnahme erhalten Sie innerhalb von sechs Wochen Ihr persönliches Zertifikat, das die von Ihnen erworbene Qualifikation bestätigt.

Teilnehmerstimmen

  • „Eine hervorragende Lehrgangskonzeption mit vielen Abwechslungen und unterschiedlichen Aspekten.“
  • „Aktuelle und solide Darstellung mit hervorragender Praxisnähe.“
  • „Hervorragende Dozenten i.S.v. Fachwissen, Praxisnähe und Art und Weise ihrer Vorträge.“
  • „Kurzweilige und dennoch fachlich kompetente Vorträge.“
  • „Tolle, praxisnahe Diskussionen aus verschiedenen Blickwinkeln.“
    Hartmut Befeldt
  • „Die unterschiedlichen Typen der Referenten tragen zum insgesamt positiven Bild sehr bei.“
  • „Macht Lust auf mehr.“
  • „Sehr gutes Seminar mit viel Inhalt. Kompakte Wissensvermittlung.“
    Armin Ortmann
  • „Insgesamt sehr gute Referenten“

Veranstaltungsort / Anfahrt

Park Inn by Radisson Köln City West
Innere Kanalstraße 15
50823 Köln
T (0221) 5701 0
F (0221) 5701 999
Anfahrtsbeschreibung

 

Die Wegbeschreibung zum Tagungshotel erhalten Sie mit Ihrer Anmeldebestätigung. Bei Bedarf buchen Sie bitte Ihr Zimmer rechtzeitig direkt im Hotel (begrenztes Zimmerkontingent).

Teilnahmegebühren

2.599,00 € zzgl. MwSt. (= brutto 3.092,81 €)

inkl. Lehrgangsunterlage, InsO-Texte, Pausenerfrischungen, Mittagessen

Rabatt für NIVD-Mitglieder
Mitglieder der NIVD e.V. erhalten gegen Nachweis ihrer Mitgliedschaft 10% Rabatt auf den Netto-Lehrgangspreis!

„InsO-Profi“
Der beste Lehrgangsteilnehmer erhält ein Buchgeschenk aus dem RWS-Portfolio!

§ 15 FAO

Sie erhalten eine Teilnahmebescheinigung über 24 Zeitstunden, die Sie Ihrer Rechtsanwaltskammer als Fortbildungsnachweis gemäß § 15 FAO vorlegen können. Über die Anerkennung entscheidet Ihre Rechtsanwaltskammer.

GOI

Sie erhalten eine Teilnahmebescheinigung nach GOI – Grundsätze ordnungsgemäßer Insolvenzverwaltung. Über die Anerkennung entscheidet der VID (Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V.).

Kooperationspartner

 

Die NIVD ist eine bundesweite, unabhängige Interessenvertretung für alle auf dem Gebiet des Insolvenzrechts tätigen Personen und Institutionen. Über 350 Mitglieder aus dem Kreis der Insolvenzverwalter, Restrukturierungsberater, Gläubigervertreter und Angehöriger der Insolvenzgerichte sind in der NIVD aktiv und setzen sich engagiert für die Umsetzung eines sanierungsfreundlichen Insolvenzrechts ein. Ziel des Verbandes ist eine engere Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen allen am Insolvenz- und Restrukturierungsverfahren Beteiligten. Die NIVD bringt sich konstruktiv in Gesetzgebungsverfahren ein und gestaltet auf diese Weise das Insolvenzrecht aktiv mit. Darüber hinaus ist die NIVD der Ausrichter der jährlichen NIVD Jahrestagung – der wichtigsten deutschen Plattform- und Netzwerkveranstaltung der Insolvenzbranche. Schließlich bietet die NIVD ihren Mitgliedern viele weitere Formate zur wissenschaftlichen Förderung und Fortbildung im Bereich des Insolvenzrechts.


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