Seminar-Details

Praktiker-Seminar Insolvenzrecht intensiv [§ 15 FAO] [GOI] [§ 5 DStV]

Praktiker-Seminar Insolvenzrecht intensiv [§ 15 FAO] [GOI] [§ 5 DStV]

Aussonderung, Absonderung, Aufrechnung, Anfechtung

Neueste Rechtsprechung des BGH und des BFH!

Termin / Ort

Donnerstag, 16. März 2017, 9.30 Uhr bis Freitag, 17. März 2017, 16.30 Uhr in Köln

Seminarzeiten:
Donnerstag, 16. März 2017; 9.30 bis 17.00 Uhr
Freitag, 17. März 2017; 9.00 bis 16.30 Uhr

Schwerpunkte

  • Umgang mit Sicherheiten in der Insolvenz
  • Praxistipps zur Verwertung von Absonderungsgütern
  • Steuerliche Behandlung der Verwertung (Zweifach- oder Dreifachumsatztheorie)
  • Voraussetzungen und Durchsetzung der Anfechtungsansprüche
  • Aktuelle Rechtsprechung zum Anfechtungsrecht

Teilnehmer

  • Insolvenzverwalter
  • Rechtsanwälte
  • Syndizi in Unternehmen
  • Bankjuristen
  • Wirtschaftsprüfer
  • Steuerberater
  • Sanierungsberater
  • Gläubigervertreter
  • Mitarbeiter in Finanzämtern
  • Diese Veranstaltung ist eine anerkannte Pflichtfortbildung für Fachberater des DStV e.V. für das Fachgebiet „Restrukturierung und Unternehmensplanung“ (bzw. bis 2017: Sanierung und Insolvenzverwaltung).

Themen

  • Donnerstag
  • Sicherheiten in der Insolvenz: Aus- und Absonderungsrechte

    • Aussonderungsrechte

      • Volleigentum
      • Eigentumsvorbehalt
      • Treuhandverhältnisse
      • Rückgewähranspruch aus Anfechtung

    • Geltendmachung der Aussonderung, Prüfungs- und Auskunftspflicht des Insolvenzverwalters
    • Ersatzaussonderung
    • Absonderungsrechte an beweglichen Gegenständen

      • Wirksamkeit der Sicherheitenbestellung
      • Arten der Absonderungsrechte: Sicherungsübereignung und Sicherungsabtretung, Vermieterpfandrecht, verlängerter und erweiterter Eigentumsvorbehalt
      • Kollisionslagen verschiedener Sicherungsrechte

    • Verwertungsarten nach §§ 166 ff. InsO

      • Verwertungsvereinbarungen, Verwertungsüberlassung, Verzögerungsschaden, Ausgleichszahlung nach § 172 InsO, Umsatzsteuerliche Folgen der Verwertung

    • Kostenbeiträge und Verteilung des Erlöses
    • Ersatzabsonderung
    • Aus- und Absonderungsrechte im Eröffnungsverfahren, § 21 Abs. 2 Nr. 5 InsO

      • Nutzung, Veräußerung und Verarbeitung, insbesondere bei der Betriebsfortführung

    • Absonderungsrechte an unbeweglichen Gegenständen

      • Grundpfandrechte, Zubehör, Miet- und Pachtzinsforderung, Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung, Freihändige Verwertung der Immobilie und Freigabe, Verwertungsvereinbarungen mit Banken, „kalte“ Zwangsverwaltung

    • Umsatzsteuerrechtliche Folgen der Verwertung von Sicherungsgut (BMF-Schreiben vom 30.4.2014)

  • Aufrechnung

    • Erhaltung/Eintritt der Aufrechnungslage nach Insolvenzeröffnung
    • Unzulässigkeit der Aufrechnung nach § 96 InsO: Herstellung der Aufrechnungslage und deren Anfechtbarkeit
    • Aufrechnung des Finanzamts mit vorinsolvenzrechtlichen Steuerforderungen

  • Freitag
  • Vorstellung der allgemeinen Anfechtungsvoraussetzungen

    • Rechtshandlung bei Vollstreckungsmaßnahmen (BGH, Urt. v. 10.1.2013)
    • Gläubigerbenachteiligung

      • Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung (BGH, Urt. v. 7.4.2011)
      • Zahlungen auf debitorisches Konto (BGH, Urt. v. 9.7.2015)
      • Weiterleitung von Geldern (BGH, Urt. v. 10.9.2015)
      • Maßnahmen der Vollstreckung
      • Anweisung auf Kredit, Vorteilsausgleichung (BGH, Urt. v. 28.1.2016)

    • Indizwirkungen (BGH, Urt. v. 26.3.2015 u. 7.5.2015)
    • Rechtsweg (Beschlüsse des GmS-OGH v. 27.9.2010 und des BGH v. 24.3.2011 und 19.7.2012)

  • Abgrenzung kongruente Deckung und inkongruente Deckung

    • Nachträgliche Besicherung einer bereits bestehenden Verbindlichkeit
    • Annahme an Erfüllung statt (BGH, Urt. v. 19.12.2013)
    • Verrechnungen innerhalb einer ungekündigten Kreditlinie
    • Drittzahlung und Kongruenzvereinbarung (BGH, Urt. v. 17.12.2015)
    • Zahlungen zur Abwendung der Zwangsvollstreckung oder eines gestellten/angedrohten Insolvenzantrages

  • Bargeschäft

    • Lastschriftwiderruf (BGH, Urt. v. 20.7.2010) und konkludente Genehmigung (BGH, Urt. v. 3.4.2012)
    • Gläubigerbenachteiligungsvorsatz (BGH, Urt. v. 21.1.2016 und 25.2.2016)

  • Anfechtung unentgeltlicher Leistungen

    • Sicherung/Tilgung einer fremden Schuld (BGH, Urt. v. 18.4.2013)
    • Tilgung wirtschaftlich wertloser Forderungen (BGH, Urt. v. 3.4.2014)

  • Anfechtung zurückgewährter Gesellschafterdarlehen (BGH, Urt. v. 16.1.2014 und 30.4.2015)
  • Zeitpunkt der Rechtshandlung

    • Pfändung oder Abtretung einer künftigen Forderung (BGH, Urt. v. 18.4.2013)
    • Genehmigung von Lastschriften im Einzugsermächtigungsverfahren (BGH, Urt. v. 30.9.2010 und 21.10.2010)
    • Werthaltigmachen von Forderungen (BGH, Urt. v. 14.2.2013)

  • Auswirkungen des § 55 Abs. 4 InsO und des ESUG

Teilnehmerstimmen

  • „Insgesamt eine sehr gute und abgestimmte, praxisrelevante Veranstaltung. Ich habe keine Verbesserungsvorschläge.“
    Alexander Kampf, Jost Roth Collegen
  • „Sehr gute und ausführliche Seminarunterlagen.“
  • „Praxisnahe und verständliche Vorträge nebst Nennung und Erklärung der Rechtsgrundlagen und Urteile zu einzelnen Fällen. Verständliche und übersichtliche Unterlagen.“
    Anna-Katharina Thelen, Kürsch & Kollegen

Veranstaltungsort / Anfahrt

Mercure Hotel Köln City Friesenstraße
Friesenstraße 44–48
50670 Köln
T (0221) 1614 0
F (0221) 1614 100
Anfahrtsbeschreibung

 

Die Wegbeschreibung zum Tagungshotel erhalten Sie mit Ihrer Anmeldebestätigung. Bei Bedarf buchen Sie bitte Ihr Zimmer rechtzeitig direkt im Hotel (begrenztes Zimmerkontingent).

Teilnahmegebühren

949,00 € zzgl. MwSt. (= brutto 1.129,31 €)

inkl. Seminarunterlage, Pausenerfrischungen, Mittagessen

§ 15 FAO

Sie erhalten eine Teilnahmebescheinigung über 12 Zeitstunden, die Sie Ihrer Rechtsanwaltskammer als Fortbildungsnachweis gemäß § 15 FAO vorlegen können. Über die Anerkennung entscheidet Ihre Rechtsanwaltskammer.

GOI

Sie erhalten eine Teilnahmebescheinigung über 12 Zeitstunden nach GOI – Grundsätze ordnungsgemäßer Insolvenzverwaltung. Über die Anerkennung entscheidet der VID (Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V.).

§ 5 DStV-FBRL

Sie erhalten eine Teilnahmebescheinigung über 12 Zeitstunden, die Sie dem DStV e.V. als Fortbildungsnachweis gemäß § 5 DStV-Fachberaterrichtlinien vorlegen können. Das Fachgebiet für diese Veranstaltung ist Restrukturierung und Unternehmensplanung (bisher Sanierung und Insolvenzverwaltung).

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