Seminar-Details

Zertifizierter Restrukturierungs- und Sanierungsexperte [§ 15 FAO]

Zertifizierter Restrukturierungs- und Sanierungsexperte [§ 15 FAO]

Termin / Ort

Freitag, 3. Juni 2016, 9.30 Uhr bis Samstag, 18. Juni 2016, 17.00 Uhr in Köln

Seminarzeiten:
Freitag, 3.6.2016; 9.30 Uhr bis 18.00 Uhr
Samstag, 4.6.2016; 9.30 Uhr bis 17.00 Uhr
Freitag, 17.6.2016; 9.30 Uhr bis 18.30 Uhr
Samstag, 18.6.2016; 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Schwerpunkte

  • Strukturen der Unternehmenssanierung
  • Grundzüge zum Insolvenzplan
  • Einzelne Aspekte zur vorläufigen Eigenverwaltung
  • Anforderungen an eine integrierte Unternehmensplanung
  • Steuerliche Aspekte aus Sicht von Gesellschaftern, Gläubigern und Investoren
  • Haftungsrisiken für Organe und Berater bei gescheiterten außergerichtlichen Sanierungsversuchen und gescheitertem Schutzschirmverfahren
  • Theorie und Praxis einer operativen Sanierung
  • Außergerichtliche Sanierung: Insolvenz – „echter Plan B“ und nicht bloße Drohung
  • Arbeitsrechtliche Restrukturierungsmaßnahmen

Teilnehmer

  • Restrukturierungs- und Sanierungsverantwortliche
  • Turnaround-Manager
  • Insolvenzverwalter
  • Fachanwälte für Insolvenzrecht bzw. Rechtsanwälte mit entsprechendem Tätigkeitsschwerpunkt
  • Wirtschaftsprüfer
  • Steuerberater
  • Mitarbeiter von Banken
  • Interimsmanager
  • Dieser Lehrgang ist besonders geeignet für Teilnehmer mit mindestens ein bis zwei Jahren Berufserfahrung im Themengebiet

Themen

  • Block 1
  • Freitag, 3.6.2016
  • Strukturen der Unternehmenssanierung
  • Anforderungen an Sanierungskonzepte nach IDW S 6
  • Beurteilung der Insolvenzgründe

    • Zahlungsunfähigkeit
    • Drohende Zahlungsunfähigkeit
    • Überschuldung

  • Fortbestehens- und Fortführungsprognose
  • Leistungswirtschaftliche Sanierung vor/in der Insolvenz
  • Finanzwirtschaftliche Sanierung vor/in der Insolvenz
  • Karsten Zabel, WP, StB, RST HANSA GmbH, Essen
  • Grundzüge zum Insolvenzplan
  • Strukturen des Insolvenzplans

    • Vergleichsrechnungen, Reichweite der Privatautonomie
    • ESUG-Erfahrungen/Gesellschafterstreit
    • Gruppenbildung
    • Ausgewählte Rechtsprechung, speziell Rechtsmittel

  • Einzelne Aspekte zur vorläufigen Eigenverwaltung
  • Strukturen und Taktik der Eigenverwaltung
  • Verschiedene Spielarten des Sachwalters
  • Schutzschirm
  • Vorläufige Eigenverwaltung nach § 270 a InsO
  • Praktische Probleme der vorläufigen Eigenverwaltung und vollendete Tatsachen
  • Vorläufiger Gläubigerausschuss
  • Kassenführung und Ausgabenkontrolle
  • Dr. Dietmar Rendels, RA, KÜBLER, Köln
  • Samstag, 4.6.2016
  • Anforderungen an eine integrierte Unternehmensplanung
  • Unternehmensanalyse
  • Darstellung der Planungsinstrumente/Planungstools
  • Erstellung und Auflösung der Basisbilanz
  • Integrierte Unternehmensplanung
  • Fallbeispiele
  • Simulation der Sanierungseffekte in der Planung
  • Matthias Kühne, RA, FAInsR, Betriebswirt (IWW), KANZLEI NICKERT, Offenburg
  • Steuerliche Aspekte aus Sicht von Gesellschaftern, Gläubigern und Investoren
  • Behandlung von Sanierungsgewinnen im Ertragsteuerrecht (Einkommen-, Körperschafts- und Gewerbesteuer)
  • Umsatzsteuerliche Implikationen von Sanierungsmaßnahmen
  • Steuerliche Folgen von Rangrücktritten und Forderungsverzichten
  • Konsequenzen der Umwandlung von Fremdkapital in Eigenkapital (Dept Equity Swap)
  • Folgen der Verwertung von Sicherheiten
  • Taktiken im Umgang mit dem Finanzamt
  • Prof. Dr. Jens M. Schmittmann, RA, FAInsR, FAHandels-/GesR, FASteuerR, StB, FOM Hochschule Essen
  • Block 2
  • Freitag, 17.6.2016
  • Haftungsrisiken für Organe und Berater bei gescheiterten außergerichtlichen Sanierungsversuchen und gescheitertem Schutzschirmverfahren
  • Haftung der Organe für verbotene Zahlungen und Insolvenzverschleppung
  • Haftung der Berater gegenüber dem Unternehmen
  • Haftung der Berater gegenüber den Gläubigern aus Vertrag mit Schutzwirkung zugunsten Dritter sowie wegen Teilnahme am fremden Delikt
  • Insolvenzanfechtungsrisiken betreffend Beraterhonorare
  • Haftung für Bescheinigungen nach § 270 b InsO
  • Haftung für Organe und Berater im Zusammenhang mit der Betriebsfortführung unter dem später gescheiterten Schutzschirm
  • Dr. Gerrit Heublein, RA, WELLENSIEK Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbB, Berlin
  • Theorie und Praxis einer operativen Sanierung
  • Unternehmenskrise als Chance
  • Spannungsfeld der operativen Sanierung
  • Struktur und Nachhaltigkeit in der Sanierung
  • Praxisbeispiel einer industriellen Sanierung
  • Begriffe und aktuelle weiterführende Literatur
  • Michael Mittelstaedt, Wirt.-Ing., M-Advise, Fontainebleau, Frankreich
  • Außergerichtliche Sanierung: Insolvenz – „echter Plan B“ und nicht bloße Drohung
  • Mandatssituation
  • (Interdisziplinäres) Teambuilding
  • Verwendbarkeit der Arbeitsergebnisse für Insolvenzstrategie
  • Ziel- und Stoßrichtung: Insolvenz(-strategie) als rechtlich notwendige Haftungsabsicherung, bloße Drohkulisse oder echte Sanierungsalternative
  • Taktische Ausrichtung: Insolvenzszenario im Hintergrund oder aktive und offene Kommunikation (“Vergleichsrechnung“)
  • Verhandlungs- und Adressatenkreis
  • Risiken einer aktiven und offenen Kommunikation
  • Notwendigkeit einer Entscheidung und deren Umsetzung (“Schalter umlegen“)
  • Eigenständiges vorinsolvenzliches Sanierungsverfahren – Sinnhaftigkeit und Forderung der Praxis
  • Dr. Jens M. Schmidt, RA, FAInsR, FAHandels-/GesR, Runkel Schneider Weber, Wuppertal
  • Samstag, 18.6.2016
  • Arbeitsrechtliche Restrukturierungsmaßnahmen
  • Sanierungsrelevante Grundbegriffe und -strukturen
  • Sanierungsbeiträge der Arbeitnehmer
  • Stilllegung von Betrieben

    • Beteiligungsrechte des Betriebsrats
    • Besonderheiten in der Insolvenz

  • Kostensenkung durch Personalabbau

    • Betriebsbedingte Kündigung
    • Einsatz einer Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft

  • Übertragende Sanierung und Betriebsübergang nach § 613 a BGB
  • Dr. Patrick Mückl, RA, FAArbR, Noerr LLP, Düsseldorf
  • Abschlusstest: Am Ende unseres Lehrgangs findet ein Abschlusstest statt, bei dem Sie das Erlernte unmittelbar umsetzen können. Bei erfolgreicher Teilnahme erhalten Sie innerhalb von sechs Wochen Ihr persönliches Zertifikat, das die von Ihnen erworbene Qualifikation bestätigt.

Teilnehmerstimmen

  • „Aktuelle und solide Darstellung mit hervorragender Praxisnähe.“
  • „Hervorragende Dozenten i.S.v. Fachwissen, Praxisnähe und Art und Weise ihrer Vorträge.“
  • „Kurzweilige und dennoch fachlich kompetente Vorträge.“
    Melanie Brandner, KÜBLER, Ulm

Veranstaltungsort / Anfahrt

Ameron Hotel Regent

Melatengürtel 15

50933 Köln

T (0221) 54 99 0

F (0221) 54 99 998

Anfahrtsbeschreibung

 

Die Wegbeschreibung zum Tagungshotel erhalten Sie mit Ihrer Anmeldebestätigung. Bei Bedarf buchen Sie bitte Ihr Zimmer rechtzeitig direkt im Hotel (begrenztes Zimmerkontingent).

Teilnahmegebühren

2.595,00 € zzgl. MwSt. (= brutto 3.088,05 €)

inkl. Lehrgangsunterlage, InsO-Texte, Pausenerfrischungen, Mittagessen

§ 15 FAO

Sie erhalten eine Teilnahmebescheinigung über Zeitstunden, die Sie Ihrer Rechtsanwaltskammer als Fortbildungsnachweis gemäß § 15 FAO vorlegen können. Über die Anerkennung entscheidet Ihre Rechtsanwaltskammer.

GOI

Sie erhalten eine Teilnahmebescheinigung nach GOI – Grundsätze ordnungsgemäßer Insolvenzverwaltung. Über die Anerkennung entscheidet der VID (Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V.).

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