Seminar-Details

Lehrgang Zertifizierter Sachbearbeiter Insolvenztabelle

Lehrgang Zertifizierter Sachbearbeiter Insolvenztabelle

Termin / Ort

Montag, 13. Juni 2016, 9.30 Uhr bis Donnerstag, 16. Juni 2016, 12.00 Uhr in Köln

Seminarzeiten:
Montag, 13. Juni 2016; 09.30 bis 17.30 Uhr
Dienstag, 14. Juni 2016; 09.00 bis 17.00 Uhr
Mittwoch, 15. Juni 2016; 09.00 bis 17.00 Uhr
Donnerstag, 16. Juni 2016; 09.30 bis 12.00 Uhr

Schwerpunkte

  • Inhalt, Form und Erfassen von Forderungsanmeldungen sowie Niederlegung zur Tabelle
  • Vorbereitung des Prüfungstermins beim Insolvenzverwalter
  • Nachträgliche Forderungsanmeldungen
  • Forderungsabtretung, -übergang
  • Forderungsanmeldung bei Haftung mehrerer Personen/aus gesicherten Darlehen
  • Geltendmachung der Gesellschafterhaftung durch den Insolvenzverwalter
  • Widerspruchsverfahren und Wiedereinsetzung
  • Aktuelle Rechtsprechung zum Thema Insolvenztabelle

Teilnehmer

  • Mitarbeiter in

    • Insolvenzverwalterbüros
    • Rechtsanwaltskanzleien
    • Banken und Kreditinstituten
    • Behörden und Gerichten
    • Unternehmen

  • Rechtsanwälte ohne besondere Vorkenntnisse

Themen

  • Montag und Dienstag
  • Grundlagen der Tabellenführung
  • Grundlagen der Insolvenztabelle
  • Die Rolle des Insolvenzgerichts

    • Funktionen und Anordnungsspielräume
    • Rechtspfleger: Der zentrale Ansprechpartner!

  • Abgrenzung der verschiedenen Gläubigertypen im Insolvenzverfahren

    • Insolvenzgläubiger
    • Aus- und absonderungsberechtigte Gläubiger
    • Massegläubiger
    • Vertreterstruktur

  • Praktische Hinweise für Gläubiger
  • Voraussetzungen der Forderungsanmeldungen

    • Formelle Anforderungen
    • Zwingende Inhalte
    • Beizufügende Unterlagen
    • Erkennen der Forderungsart

  • Die Ränge der Forderungen
  • Erfassen der Forderungsanmeldung, die Niederlegung zur Tabelle
  • Die Vorbereitung des Prüfungstermins beim Insolvenzverwalter

    • Vorprüfung der Forderungen: Begründetheit des Anspruchs?

      • Uneingeschränktes Feststellen
      • Bestreiten
      • Vorläufiges Bestreiten

    • Berechnung von Ausfallforderungen

  • Besonderheiten bei der Prüfung von Deliktforderungen

    • Formelle Anforderungen wie Umfang, Schlüssigkeit, Formularmäßigkeit des Tatsachenvortrages, einzureichende Unterlagen und Angabe des Rechtsgrundes

  • Tabellenübermittlung an das Insolvenzgericht
  • Termine im Prüfungsverfahren

    • Prüfungstermin
    • Nachträglicher Prüfungstermin
    • Schriftliches Verfahren
    • Ablauf und Beteiligte

  • Nachträgliche Forderungsanmeldungen
  • Wirkung der Forderungsfeststellung
  • Monika Deppe, Dipl.-Rpfl. (FH), Greven
  • Carsten Schmidt, Justizministerium NRW, Düsseldorf
  • Dienstag und Mittwoch
  • Besondere Anforderungen der Tabellenführung
  • Besonderheiten aus Sicht des Verwalters
  • Fehlerfreie Gläubigererfassung
  • Gläubigerwechsel

    • Forderungsabtretung, Forderungsübergang

  • Forderungsanmeldungen bei Haftung mehrerer Personen

    • Begriff der „Vollbefriedigung“ und dessen Folge: Umschreibung des Tabellenblatts, Forderungsanmeldung aus gesicherten Darlehen, § 44 a InsO

  • Geltendmachung der Gesellschafterhaftung durch den Insolvenzverwalter im Insolvenzverfahren gemäß § 93 InsO
  • Verjährungsfristen, insbesondere Zinsen, Verbraucherdarlehensverträge, Sonderfälle, Feststellung titulierter Forderungen
  • Forderungsanmeldung durch das Finanzamt
  • Widerspruchsverfahren und Wiedereinsetzung

    • Wer ist widerspruchsberechtigt – Insolvenzverwalter, Schuldner oder Gläubiger?
    • Widerspruch bei bestrittenen, titulierten Forderungen
    • Wirkung auf Forderung, Tabelle und Schlussverzeichnis

  • Beendigung des Verfahrens

    • Spezielle Herausforderung Ausfallforderungen: Aufschiebend bedingte Feststellung, Prüfung, Ausfallnachweis
    • Verfahrensabschluss nach §§ 207, 211, 212 und 213 InsO
    • Abschlagsverteilung, Schlussverteilung und Nachtragsverteilung

  • Besonderheiten nach Beendigung des Verfahrens
  • Petra Echternkamp, Insolvenzrecht GbR Rothenburg I Echternkamp, Potsdam
  • Dr. Christiane Kniebes, Ri'inAG, Essen
  • Donnerstag
  • Abschlusstest: Am Ende unseres Lehrgangs findet ein Abschlusstest statt, bei dem Sie das Erlernte unmittelbar umsetzen können. Bei erfolgreicher Teilnahme erhalten Sie innerhalb von sechs Wochen Ihr persönliches Zertifikat, das die von Ihnen erworbene Qualifikation bestätigt.

Teilnehmerstimmen

  • „Die Referenten waren alle sehr gut vorbereitet. Das gemeinsame Erarbeiten von Lösungen hat sehr viel Spaß gemacht.“
    Ulrike Breuer, Mönert – Recker, Bielefeld
  • „Hervorragende Organisation, eingehaltene Zeiten, sehr gute Referenten. Alltägliche sowie spezielle Probleme wurden angesprochen und gelöst.“
    Benjamin Rachel, Scheid & Kollegen, Leipzig

Veranstaltungsort / Anfahrt

Mercure Hotel Köln City Friesenstraße

Friesenstraße 44-48

50670 Köln

T (0221) 1614 0

F (0221) 1614 100

Anfahrtsbeschreibung

 

Die Wegbeschreibung zum Tagungshotel erhalten Sie mit Ihrer Anmeldebestätigung. Bei Bedarf buchen Sie bitte Ihr Zimmer rechtzeitig direkt im Hotel (begrenztes Zimmerkontingent).

Teilnahmegebühren

1.395,00 € zzgl. MwSt. (= brutto 1.660,05 €)

inkl. Lehrgangsunterlage, InsO-Texte, Pausenerfrischungen, Mittagessen

GOI

Sie erhalten eine Teilnahmebescheinigung nach GOI – Grundsätze ordnungsgemäßer Insolvenzverwaltung. Über die Anerkennung entscheidet der VID (Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V.).

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